Kloster St. Lioba, Freiburg-Günterstal
Adresse:

Benediktinerinnen von der Heiligen Lioba
Riedbergstr. 1
79100 Freiburg - Günterstal

DEUTSCHLAND

Tel.: 0761 29294- 0
Fax: 0761 29294- 39
info@kloster-st-lioba.de 
Internet: http://www.kloster-st-lioba.de
und
www.weggemeinschaft.placidus.de.vu


"Intus monachus -foris apostolus! -
Nach innen ein Mönch - nach außen ein Apostel."
Diese Worte des hl. Ansgar können als geistig-geistliches Fundament unserer benediktinischen Gemeinschaft betrachtet werden. Die Verbindung von monastischem Leben mit apostolischer und sozial-caritativer Tätigkeit stand von Anfang an im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft, deren Ursprung zurückgeht auf die Zeit nach dem 1. Weltkrieg. Die damalige Not erweckte in unserer Gründerin, Mutter Benedicta Föhrenbach (1883- 1961), der Leiterin des Kinder- krankenhauses St. Hedwig in Freiburg, die Berufung, eine Gemeinschaft gleichgesinnter Frauen zu gründen, die das Gotteslob in benediktinischer Lebensform, das "ora et labora" mit sozialer und pastoraler Tätigkeit vereinen. Der Einsatz in der Welt sollte getragen sein vom feierlichen Gotteslob, und die erfahrene Not vor Gott gebracht werden in den festen Zeiten des gemeinsamen Gebetes. 
Am 21. März 1927 wurde die Kongregation durch Erzbischof Carl Fritz kirchlich errichtet.
Neben dem hl. Benedikt wählte sich die junge Gemeinschaft die hl. Lioba zur Patronin. Diese war im 8. Jahrhundert als Benediktinerin von Angelsachsen aus nach Germanien gerufen worden, um ihren Verwandten, den hl. Bonifatius, bei seiner Mission in Deutschland zu unterstützen, und hatte besonders segensreich unter den Frauen gewirkt. Was Benedikt in seiner Regel so wichtig war, - die Einheit von Wort und Tun, von Leben und Lehre - wurde für sie zur Richtschnur. "Sie hütete sich sehr, etwas zu lehren, was sie nicht selbst getan hätte. Voller Liebe sorgte sie sich um Kinder und Familien in Not, unterrichtete Frauen und Mädchen und trug im Gebet alle Anliegen und Nöte der Menschen und der ganzen Kirche vor Gott. Alles vermögend war ihr Glaube, von großer Geduld erfüllt ihre Hoffnung, dem Nächsten zugewandt ihre Liebe." ( Aus der Vita der hl. Lioba)
Zunächst lag der Schwerpunkt auf den neuerschlossenen Diensten als Seelsorgehelferinnen und Katechetinnen, auf dem Konvertitenunterricht. Aber die Schwestern übernahmen auch Aufgaben beim Caritasverband, an der Sozialen Frauenschule, in Krankenhäusern, Kindergärten, in Kinder-, Mädchen- und Altenheimen.
Heute betreuen unsere Schwestern u.a. die Grabeskirche der hl. Lioba in Petersberg bei Fulda, sind in Altenheimen in der Seelsorge und Sterbebegleitung tätig, in geistlicher Begleitung und als Lehrerinnen und Erzieherinnen an der Heimschule Kloster Wald. Beim Mutterhaus in Freiburg besteht im Haus St. Placidus die Möglichkeit das "ora et labora" mitzuleben und/oder in Stille "Gott zu suchen".

Außer dem Priorat Freiburg bestehen zwei weitere selbständige Priorate in 
Kopenhagen/Dänemark und 
Bhopal/Indien, 
die mit dem Gründungspriorat Freiburg in einer Föderation verbunden sind.